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KI-Effekte, die auf Ihrem Gerät laufen
Hier liegen die schweren Transformationen: ein Motiv aus seinem Hintergrund schneiden, ein kleines Bild vergrößern, ohne dass es zu Matsch wird, und der Weichzeichner und die Verpixelung, mit denen Gesichter, Nummernschilder und Kontonummern verdeckt werden. Freistellen und Hochskalieren nutzen echte neuronale Netze, und sie führen sie über WebAssembly und WebGL auf Ihrem Rechner aus statt auf einem Server. Genau darum geht es, wenn das Bild ein Passscan oder ein unveröffentlichtes Produktfoto ist. Beim ersten Einsatz lädt ein Modell seine Gewichte einmal herunter und legt sie im Cache ab, danach arbeitet es offline.
Häufig gestellte Fragen
Wie funktioniert das Freistellen ohne Upload meines Fotos?
Das Segmentierungsmodell selbst wird in Ihren Browser geladen und dort ausgeführt. Ihr Bild wird ihm im Arbeitsspeicher übergeben, das Modell liefert eine Maske dessen zurück, was es für Vordergrund hält, und diese Maske ergibt ein transparentes PNG. Das Foto reist nirgendwohin, weshalb der erste Durchlauf ein paar Sekunden für das Modell braucht und spätere schnell sind.
Ist das Hochskalieren wirklich KI oder nur Interpolation?
Es ist ein echtes Super-Resolution-Netz, keine bikubische Streckung. Es hat gelernt, wie Kanten, Haare und Texturen bei höherer Auflösung aussehen, und rekonstruiert plausible Details, statt zwischen vorhandenen Pixeln zu glätten. Es kann keine nie aufgenommene Information erfinden, ein stark komprimiertes Vorschaubild wird also besser, aber kein scharfes Foto.
Was verdeckt ein Gesicht besser, Weichzeichnen oder Verpixeln?
Verpixeln ist sicherer. Ein Gaußscher Weichzeichner ist eine umkehrbare mathematische Operation, und mit genügend Kontext lässt sich ein schwacher teilweise rückgängig machen. Verpixeln verwirft die Pixel ganz, indem es sie zu Blöcken mittelt. Nehmen Sie bei Sensiblem eine grobe Blockgröße oder den eigenen Gesichtsweichzeichner, der die Erkennung übernimmt.
Warum ist der erste Durchlauf langsamer als die späteren?
Weil die Modellgewichte einmal geladen werden müssen, je nach Tool sind das Dutzende Megabyte. Der Browser legt sie im Cache ab, der zweite und jeder weitere Einsatz startet also sofort und funktioniert ohne Verbindung. Die Verarbeitungszeit danach hängt von Ihrer CPU oder GPU und von der Bildgröße ab.
Darf ich die Ergebnisse kommerziell nutzen?
Ja. Die Tools setzen kein Wasserzeichen und erheben keine Rechte an dem, was Sie damit erzeugen. Was Sie mit dem Originalbild durften, dürfen Sie auch mit der bearbeiteten Fassung. Es gibt kein Konto, also auch nichts, was eine Ausgabe mit Ihnen verknüpft.